
Der Hehlekopf von der Ochsenhofer Scharte aus gesehen (23.08.2003).
Leichte lohnende Tour mit schöner Aussicht in den vorderen Bregenzerwald, zum Ifen, in die Allgäuer- und Lechtaler Alpen und bei guter Sicht in die Schweizer Berge und hinaus zum Bodensee. Allerdings großteils ohne Weg.
Am besten startet man die Tour von der Auenhütte
(1.273m) (Bushaltestelle, Parkplatz), läuft leicht ansteigend bis zur Melköde
(1.353m). Von dort geht es steiler bergauf, bis zur Schwarzwasserhütte (DAV).
Hinter der Schwarzwasserhütte nehmen wir den Weg zum Gerachsattel (1.752m). Ab
hier müssen wir ohne Weg auskommen und halten uns rechts. Von hier meint man,
dass die Spitze rechts vom Gipfel höher ist und am besten läuft man auch auf
diese zu, denn unterhalb von dieser Spitze kommt man auf einen Weg der einen
dann von links auf den Gipfel führt. (ca. 4-5 Stunden).
Man kann den Gipfel schön mit dem Pellinger-Köpfle kombinieren. Man geht
wieder auf dem Grat etwas bergab und quert dann auf den anderen Grat hinüber
(weglos). Man sieht dann so etwas wie ein Weg, welches aber ein
"Viehweg" ist, aber auf diesem kommt man dann wieder auf den Grat, auf
welchem man bis zum Pellinger-Köpfle (1.994m) hinüber kommt (ca. 1/2 Stunde).
Von dort wegloser Abstieg zur Ifersguntalp u. wieder zurück zur
Schwarzwasserhütte. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann über den
Eugen-Köhler-Weg noch den Ifen (2.230m) mitnehmen.
Der Hehlekopf ist auch ein sehr beliebter Skitourenberg!
Persönliche Erlebnisse:
23.08.2003
Heute in der Früh kam ich einfach nicht in
die Gänge. Die gestrige Trainingstour spürte ich noch, dann bin ich auch nicht
gerade sehr früh heimgekommen und das "Füüdla" tat mir vom
gestrigen Sturz auch noch weh. So war es dann schon fast halb zwölf bis ich in
Baad (1.244m) die Tour gestartet habe. Über die Dura bin ich zur Starzelalp und
von dort weiter zur Ochsenhofer-Scharte (1.850m). Da war um die Mittagszeit
ziemlich viel los und mir war klar wieso ich lieber die "einsameren"
Berge suche. Da spürt man einfach die Nähe der Walmendinger-Horn-Bahn. War
heute noch nicht so nach "Kontakt" aufgelegt. Ab Ende September
herrscht hier dann wieder sehr viel weniger Betrieb!
Von der Ochsenhofer-Scharte bin ich bis zur Schwarzwasserhütte (1.651m) und
habe dann den Weg zum Gerachsattel (1.752m) genommen. Hier habe ich dann 20
Minuten Mittagspause gemacht. Von dort ging es dann weglos über die Alpwiesen
auf den Gipfel des Hehlekopfs (2.058m). Dort habe ich nochmals eine kurze Rast
gemacht. Eigentlich wollte ich es mir da gemütlich machen, aber es wumselte nur
so von Hummeln, Wespen und Fliegen, dass ich bald freiwillig den Platz räumte.
Von dort ging es ein Stück am Grat zurück und hinüber zum Pellinger-Köpfle
(1.994m). Irgendwie sieht dieser Gipfel gar nicht nach Berg aus, da es recht
flach auf den Gipfel geht. Wenn man aber in Richtung Bregenzerwald schaut, dann
merkt man erst wie hoch man ist u. außerdem geht es in diese Richtung ganz
schön in die Tiefe. Hier machte ich dann eine ausgedehnte Pause, bevor ich
weglos zur Ifersgunt-Hütte abstieg. Für eine Besteigung des Ifens war ich
leider schon etwas spät dran und vermutlich auch zu müde, also bin ich wieder
zurück zur Schwarzwasser-Hütte und über die Ochsenhofer-Scharte wieder
zurück nach Baad.